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Ego-Shooter
Computer- und Videospiele unterscheiden sich in einer Vielzahl von unterschiedlichen Kategorien. Eine von diesen Gattungen ist der sogenannte Ego-Shooter bzw. der First-Person-Shooter. Die Software dieser Kategorie zeichnet sich dadurch aus, dass der Spieler die Spielwelt in einem Shooter förmlich aus den Augen des Protagonisten wahrnimmt.
Spiele dieser Art werden aus der Ich-Perspektive gespielt. Während der grundlegende Mechanismus der Ich-Perspektive stets der gleiche bleibt, können Schauplätze, Handlungen und die zur Verfügung stehende Bewaffnung und sonstige Ausrüstung von Spiel zu Spiel variieren. Es gibt Ego-Shooter, deren Handlungen an vergangene Ereignisse angelegt sind. Andere wiederum konfrontieren den Spieler mit gegenwärtigen oder zukünftigen Szenarios und Spielwelten. Viele Ego-Shooter simulieren verschiedenste Faktoren, wie den Wirkungsbereich und Munitionsverbrauch von Schusswaffen und es wird auch immer wieder ein überaus realistisches Rückstoß- und Zielverhalten, z.B. über Kimme und Korn oder Zieloptiken, simuliert. First-Person-Shooter kann man trotz der mehr oder minder authentischen Darstellungen, nicht als Simulation bezeichnen, da die Spielfiguren in Ego-Shootern stets Menschen oder menschenähnliche Gestalten sind. Auch der überwiegende Teil der Einsatz von Feuerwaffen jeglicher Couleur, welcher den größten Teil des Hauptgeschehens ausmacht, ist ein Ego-Shooter typisches Merkmal.
So ziemlich jeder aktuelle First-Person-Shooter bietet den Spielern die Möglichkeit sowohl alleine in Singleplayermodi zu spielen, oder mit zahlreichen anderen menschlichen Mitspielern über das Internet in diversen Mehrspielervarianten zu kämpfen. Oftmals ist der Mehrspielerpart der Teil bei Ego-Shootern, der den meisten Langzeitspaß garantiert, da stetige Updates und andere Aktualisierungen und so innovative, wie auch anregende Belohnungssysteme, wie die Verleihung von Orden und Punkten an erfolgreiche Spieler zum Beispiel, die online Spieler über längere Zeit unterhalten.
Die meisten Spiele dieser Art werden von der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) für Jugendliche ab 16 Jahren freigegeben. Einige Shooter werden sogar erst an Erwachsene ab 18 Jahren verkauft. Oftmals werden die Entscheidungen der FSK von der Spielergemeinschaft kritisiert und angezweifelt. Dies geschieht häufig im Zusammenhang mit Spielen, welche eine Altersfreigabe ab 18 Jahren erhalten und zusätzlich für den deutschen Markt zensiert werden müssen. Trotz teilweiser umstrittener Entscheidungen werden die meisten Freigabeeinschätzungen der FSK akzeptiert und geachtet. Die Spiele entwickeln sich immer weiter und es bleibt abzuwarten, was die Zukunft noch bringt.

